Was ist Obedience?

Übung: Richtungsapport

 

 

Obedience ist die hohe Schule der Unterordnung die gleichzeitig die Harmonie zwischen dem Team Mensch/Hund zum Ausdruck bringt. 

In manchen Übungen wird der Gehorsam des Hundes geprüft, wenn er sich in größerer Entfernung zum Hundeführer befindet (zB Distanzkontrolle). Zudem wird großer Wert darauf gelegt, dass der Hund freudig mit 'seinem Menschen' arbeitet, ihn in der Fußarbeit nicht bedrängt und die Übungen korrekt und schnell ausgeführt werden. Bei der Bewertung durch den Richter wird auch die rassespezifische Arbeitsgeschwindigkeit berücksichtigt: so kann zB ein Border Collie die Übungen zT schneller ausführen als ein Neufundländer. Jedoch kann von allen Hunden verlangt werden, dass sie die Übungen korrekt ausführen. Jede 'Abweichung' von der Ideal-Übung führt zu Punktabzug in der Bewertung (zB Bellen, Winseln, keine korrekte Fußposition, unsauberes Arbeiten, Knautschen des Apportels...).

Über die Vereinsprüfungen kann man sich in der Klasse 2 und Klasse 3 für die Verbandsmeisterschaft qualifizieren. Das Ergebnis aus dieser Verbandsmeisterschaft ist dann ausschlaggebend, ob das Hund/Mensch Team sich für die dhv-Deutsche Meisterschaft (nur Klasse 3) und/oder die VDH-Deutsche Meisterschaft (nur Klasse 3) qualifizieren kann.